Handwerkskammer begrüßt BGH - Urteil zur Schwarzarbeit

Rostock, Neubrandenburg, 1. August 2013




Die Handwerkskammer Ostmecklenburg-Vorpommern (HWK) begrüßt das heutige Urteil des Bundesgerichtshofes (BGH) zur Gesamtnichtigkeit von Verträgen mit Schwarzarbeitsabrede. Dazu Claudia Alder, Hauptgeschäftsführerin der HWK: „Eine andere Entscheidung wäre kontraproduktiv und gegen den wirtschaftlichen Mittelstand gewesen. Zudem würden die Steuern den Kommunen verlorengehen.“ Der BGH geht klar und deutlich von einer Gesamtnichtigkeit vertraglicher Vereinbarungen aus, bei denen gegen die Regelungen des Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetzes verstoßen wird.

Nach den Worten der Hauptgeschäftsführerin ist ein für 2013 bundesweit prognostiziertes Volumen der Schattenwirtschaft von 340 Mrd. Euro nicht akzeptabel. Das heutige Urteil des BGH verdeutliche deshalb, dass sich Schwarzarbeit auch für die „Auftraggeber“ nicht lohnt.