SEPA-Umstellung beim Zahlungsverkehr

SEPA → Single Euro Payments Area (einheitlicher Euro-Zahlungsraum)

Einführung ist am 1. Februar 2014

Mit SEPA entsteht in 32 Ländern ein eineitlicher Euro-Zahlungsverkerhr. Obwohl der Zahlungsraum neben den Euro-Ländern auch weitere Staaten wie Norwegen, Großbritannien oder Dändemark umfasst. SEPA ist nur für Euro-Zahlungen verwendbar. Für Zahlungen in anderen Währungen müssen die gewohnten Überweisungen genutzt werden.
Durch die Einführung einer einheitlichen europäischen Norm, sind Vereinheitlichungen in den Bankabläufen und im geltenden Recht der teilnehmenden Länder notwendig.
Den Unternehmen und Verbrauchern wird dadurch der grenzüberschreitende Geldtransfer erleichtert. Die Überweisungen an ausländische Geschäftskunden im SEPA-Raum werden deutlich schneller und günstiger.

Die wichtigsten Änderungen bei Überweisungen

Bisher waren Kontonummer und Bankleitzahl erforderlich, wenn man per Überweisung oder Lastschrift Geld von einem Konto auf ein anderes transferieren wollte. Künftig treten IBAN und BIC an diese Stelle.
Der BIC (Business Identifier Code, nach dem Namen der ausstellenden Behörde häufig auch SWIFT-Code genannt) bildet zusammen mit der IBAN (International Bank Account Number) die neuen Kontoinformationen, die unter SEPA zur eindeutigen Identifizierung eines Kontos nötig sind. Weil die IBAN so aufgebaut ist, dass sie bereits eine Länder- und Bankenkennung enthält, wird der BIC ab 31. Januar 2014 für innerdeutsche Überweisungen und Lastschriften nicht mehr benötigt. Lediglich beim grenzüberschreitenden Geldtransfer muss der BIC noch bis zum 31. Januar 2016 angegeben werden.

Die IBAN ist in Deutschland 22 Stellen lang. Sie beginnt mit der Landeskennung "DE" und einer 2-stelligen Prüfziffer. Danach folgen Bankleitzahl und Kontonummer, eventuell mit Nullen aufgefüllt.

Anpassung Geschäftspapiere

Die Geschäftspapiere sollten, wenn noch nicht geschehen, bis spätestens 1. Februar 2014 mit der IBAN des Betriebes und BIC der Hausbank ausgestattet sein, damit mögliche Zahlungsverzögerungen vermieden werden können.

Weitere Informationen:

Der ZDH hat gemeinsam mit dem Bundesverband deutscher Banken eine Broschüre erstellt ( Download Broschüre ), mit der Unternehmen erste Informationen an die Hand gegeben werden, wie die SEPA-Zahlungsverfahren aufgebaut sind, wie sie genutzt werden können und was zu beachten ist. Zusätzlich ist eine Unternehmenscheckliste integriert, damit die notwendigen Planungen der Unternehmen alle Belange berücksichtigen.

www.zdh.de
www.sepadeutschland.de
www.vr.de
www.sparkasse.de
www.bankenverband.de
www.bundesbank.de