Integration Flüchtlinge

Die Integration von Flüchtlingen in Ausbildung und Beschäftigung stellt auch für das Handwerk eine ernorme Herausforderung dar. Integration ist kein Selbstläufer. Die Arbeitgeber genauso wie die Auszubildenden benötigen eine umfassende Unterstützung und Begleitung.

Viele Flüchtlinge sind motiviert, flexibel und wollen arbeiten bzw. eine Ausbildung aufnehmen. Es lohnt sich, gerade auch die Potenziale der geflüchteten Menschen stärker in den Blick zu nehmen.

Silvia Füsting
Stabstelle Integration Flüchtlinge /-Projekte

Tel. 0381 4549-198
Fax 0381 4549-199
Integration.Fluechtlinge--at--hwk-omv.de



Handwerksbetriebe aus dem Kammerbezirk, die generell bereit sind Flüchtlingen mit guter Bleibeperspektive im Rahmen eines Praktikums eine Chance zum praxisnahen Einstieg in eine Ausbildung anzubieten, sind dazu aufgerufen, ihre Praktikumsplätze über den "Fragebogen für Unternehmen  zur Unterstützung von Flüchtlingen" zu melden.

Dazu müssen sie in der Handwerksrolle eingetragen sein und über eine Ausbildungsberechtigung verfügen. Nach Ende des Praktikums sind - in Absprache mit der Agentur für Arbeit, der Ausländerbehörde u.a. - anschließende Schritte in Richtung Ausbildung und Beschäftigung möglich.

Weitere Informationen

Praktika für Flüchtlinge - KOFA
Betriebliche Ausbildung von Flüchtlingen - KOFA
Integration von Flüchtlingen über "Praktika" - KOFA
Handlungsempfehlung - Praktika für Flüchtlinge - KOFA





Integration von Flüchtlingen in die duale Ausbildung

Viele Unternehmen zeigen große Bereitschaft, Flüchtlinge auszubilden oder im Rahmen eines Praktikums kennenzulernen. Zunächst stellen sie sich aber die Frage, was hinsichtlich der Beschäftigung von Flüchtlingen rechtlich möglich ist bzw. was man dabei beachten sollte.





Meldepflicht bei Ausbildungsabbruch 

Sofern Sie einen Flüchtling im Asylverfahren oder einen geduldeten Flüchtling in Ausbildung beschäftigen, möchten wir Sie darauf hinweisen, dass Sie mit In-Kraft-Treten des Integrationsgesetzes der Bundesrepublik Deutschland verpflichtet sind, der zuständigen Ausländerbehörde schriftlich mitzuteilen, wenn die Ausbildung nicht aufgenommen oder abgebrochen wurde. Diese Meldung muss unverzüglich, in der Regel innerhalb einer Woche nach dem vereinbarten Ausbildungsbeginn bzw. Ausbildungsabbruch erfolgen.