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Schnell- und Selbsttests

Corona-Tests für Betriebe

Durch eine deutliche Ausweitung der Corona-Testungen können unentdeckte Infektionsfälle identifiziert und somit auch Infektionsketten verstärkt unterbunden werden. Die neue Teststrategie von Bund und Ländern ist neben der Impfstrategie und den Hygieneregeln ein zentrales Element der aktuellen Corona-Politik in Deutschland.

Die vier Spitzenverbände BDA, BDI, DIHK und ZDH haben einen gemeinsamen Appell an Unternehmen und Betriebe gerichtet, ihren Beschäftigten regelmäßig solche Corona-Tests anzubieten. In der nebenstehenden FAQ-Liste finden Handwerksbetriebe wichtige Informationen zu infektionsschutz-, arbeits- und sozialrechtlichen Aspekten. Die FAQ, die unter Federführung der BDA von den vier Spitzenverbänden gemeinsam erstellt wurden, werden laufend aktualisiert und ergänzt.

Quelle: ZDH



Zugelassene Selbsttests

Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) hat die ersten Sonderzulassungen nach §11 Absatz 1 Medizinproduktegesetz (MPG) von Antigen-Tests zur Eigenanwendung durch Laien (Selbsttests) zum Nachweis von SARS-CoV-2 erteilt.





Wo sind Selbsttests erhältlich?

Die Selbsttests werden von verschiedenen Discountern (z.B. Aldi, Lidl) und Drogerieketten (z.B. dm, Rossmann) direkt im Markt oder online verkauft.

Derzeit kämpfen aber alle Anbieter mit Lieferschwierigkeiten.

Selbsttests sollen Laien selbst zu Hause machen können – ohne fremde Hilfe.Die Methode ist immer gleich: Abstrich im vorderen Nasenbereich. Bei richtiger Anwendung sollen zu über 90 Prozent die tatsächlich infizierten, positiv getesteten Personen ausgewiesen werden.





Informationen der Landesregierung

Ab 31.03.2021 ist für die Nutzung aller körpernaher Dienstleistungen (einschl. Friseure) ein tagesaktueller Test erforderlich.

Ab 06.04.2021 werden auch beim Terminshopping, in Museen und weiteren geöffneten Kultureinrichtungen, derzeit zugelassenen Veranstaltungen und Beherbergungen zu nicht touristischen Zwecken sowie in Fahrschulen tagesaktuelle Schnelltests benötigt. Ausnahmen gelten für Gottesdienste, Trauungen, Beerdigungen und die Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs. Ebenfalls ausgenommen ist der Einzelhandel, der derzeit ohne Terminver-einbarung geöffnet ist, also der Einzelhandel mit dem überwiegenden Sortiment für Lebensmittel, Wochenmärkte, Direktvermarkter von Lebensmitteln, Abhol- und Lieferdienste, Getränkemärkte, Reformhäuser, Babyfachmärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Optiker, Hörgeräteakustiker, Tank-stellen, Zeitungsverkauf, Tierbedarfsmärkte, Futtermittelmärkte, Blumenläden, Großhandel, Gartenbaucenter sowie Buchhandlungen.

Wird zur Wahrnehmung einer Dienstleistung, Leistung oder einer Veranstaltung ein Selbsttest vor Ort durchgeführt, muss das negative Testergebnis dokumentiert werden. Nutzen Sie dafür das offizielle Dokument zur Testzertifizierung oder eine IT-gestützte Anwendung zur Dokumentation. Diese Dokumentation über das Testergebnis muss 4 Wochen aufbewahrt werden und der zuständigen Gesundheitsbehörde auf Verlangen herausgegeben werden. Bitte beachten Sie, dass der Schnelltest lediglich zur Wahrnehmung der Leistung berechtigt und danach seine Gültigkeit verliert!

Hier geht es zu den Formularen

Jeder kann einmal in der Woche einen kostenlosen Schnelltest machen. Dieser gilt dann 24 Stunden ab dem Zeitpunkt, an dem er abgenommen worden ist.

Die Regierung appelliert an die Bürgerinnen und Bürger diesen kostenlosen Schnelltest auch in Anspruch zu nehmen, damit auch asymptomatische Infizierte Person flächendeckend ermittelt werden können.

Sie können in den kommunalen Testzentren, einigen Apotheken, in Kliniken und durch mobile Abstrichteams einmal die Woche einen kostenlosen Schnelltest durchführen lassen. Die Infrastruktur soll weiter ausgebaut werden.

Wie Sie an einen kostenlosen Corona-Schnelltest bekommen, erfahren Sie hier.

Der Deutsche Apothekerverband e.V. bietet eine  Suchmaschine an, mit der Apotheken in der Nähe herausgesucht werden können, die kostenlose Corona-Schnelltests anbieten.

Ja, da bisher nicht ausgeschlossen werden kann, dass auch geimpfte Menschen, das Virus weiterhin übertragen könnten, gelten für sie in Bezug auf Schnell- oder Selbsttests die gleichen Bestimmungen wie für ungeimpfte Menschen.
Ja, das ist möglich, wenn der Arbeitgeber oder Dienstherr eine entsprechende Bescheingung ausstellt, was auf Wunsch des Arbeitnehmers erfolgen muss. Der Test gilt dann 24 Stunden. Bescheinigt werden dürfen Schnell- und Selbsttests.
Bitte bewahren Sie das Dokument über die Testzertifizierung 4 Wochen auf, da es auf Verlangen der zuständigen Gesundheitsbehörde herauszugeben ist!
Für die schriftlich ausgestellten Bescheinigungen nach Absatz 2 beziehungsweise die Bestätigungen nach den Absätzen 3 bis 5 ist das aus der Anlage T ersichtliche Formular zu verwenden. Die Durchführung der Testungen sind durch die Ausstellenden zu dokumentieren und die entsprechenden Unterlagen oder Dateien mindestens vier Wochen aufzubewahren und der zuständigen Gesundheitsbehörde im Sinne des § 2 Absatz 1 Infektionsschutzausführungsgesetz Mecklenburg-Vorpommern auf Verlangen vollständig herauszugeben. Die zu erhebenden personenbezogenen Daten dürfen zu keinem anderen Zweck, insbesondere nicht zu Werbezwecken, weiterverarbeitet werden. Die Informationspflicht nach Artikel 13 der Datenschutzgrundverordnung kann durch einen Aushang erfüllt werden. Die Dokumentationen sind so zu führen und zu verwahren, dass die personenbezogenen Daten für Dritte, insbesondere andere Kundinnen und Kunden, nicht zugänglich sind. Wenn sie nicht von der Gesundheitsbehörde angefordert werden, sind die Dokumentationen unverzüglich nach Ablauf der Aufbewahrungsfrist zu vernichten.