Dänemark: Neuerungen bei Zutrittstarifverträgen
Deutsche Handwerksunternehmen, die häufig in Dänemark tätig sind, sehen sich öfter mit Gewerkschaftsforderungen nach dem Abschluss eines Zutrittstarifvertrags konfrontiert.
Wer einen solchen Tarifvertrag unterzeichnet, akzeptiert automatisch den geltenden Haupttarifvertrag und muss höhere Stundenlöhne sowie Kosten für eventuelle Urlaubskassenverfahren und betriebliche Altersvorsorge einkalkulieren.
Weitere Kosten: Deklariert als Ausbildungsplatzumlage „kostet“ der Zutrittstarifvertrag 1 DKK je in Dänemark geleisteter Arbeitsstunde.
Quelle: Handwerkskammer Schleswig-Holstein, Oktober 2013