Ukraine
AdobeStock

Hier erhalten Sie Informationen zu den Auswirkungen des Ukraine-Krieges auf das Handwerk sowie Hinweise zu Unterstützungsangeboten.Ukraine-Krieg

Bundesamt für Verfassungsschutz

Der russische Angriffskrieg in der Ukraine wird nach wie vor durch Cyberangriffe und Versuche der Einflussnahme begleitet. Die Bundesregierung intensiviert ihre Unterstützung der Ukraine, indem künftig auch schwere Waffen geliefert und ukrainisches Personal daran ausgebildet werden sollen. Zudem sind vermehrt auch russische Staatsangehörige an einer Ausreise nach Deutschland interessiert.



Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH):


Der Krieg in der Ukraine führt nicht nur zu unabsehbaren außen- und sicherheitspolitischen Umwälzungen, sondern auch zu einer humanitären Katastrophe. ZDH-Präsident Hans Peter Wollseifer hat die Unterstützung des Handwerks für die Maßnahmen der Bundesregierung und der internationalen Gemeinschaft zugesichert, vor allem aber die Solidarität mit den Menschen in der Ukraine zum Ausdruck gebracht.

Der ZDH hat zu dem Themenkomplex eine Informationsseite zusammengestellt, die folgende Aspekte beinhaltet:

  • Sanktionen
  • "Handwerk steht – Handwerk hilft"
  • Beschäftigung ukrainischer Flüchtlinge
  • Arbeitsmarkt- und wirtschaftspolitische Einschätzungen
  • Ansprechpartner

Zivilrechtliche Folgen des Ukraine-Kriegs

Der Ukraine-Krieg kann auch zivilrechtliche Folgen für Handwerksbetriebe haben, die in Vertragsbeziehungen mit Unternehmen stehen, die in der Ukraine oder Russland angesiedelt sind. Seit Ende Februar wurden seitens der Europäischen Union verhängte Embargomaßnahmen gegen Russland in Form von EUSanktionsverordnungen erweitert, verschärft und ergänzt. Daneben ist die Hauptursache für Störungen des Geschäftsbetriebs die Verschärfung der Lieferengpässe durch den Ausfall ukrainischer Betriebe als Lieferanten. Insbesondere kann die Verfügbarkeit von Rohstoffen beeinträchtigt sein. Als Folge dieser Auswirkungen kann es dazu kommen, dass Betriebe vertraglich zugesicherte Leistungen ihren Kunden gegenüber nicht oder nicht rechtzeitig erbringen können. Zudem fällt für einige Betriebe das Exportgeschäft nach Russland und/oder in die Ukraine weg. Ein neues Praxis Recht des ZDH bietet einen allgemeinen Überblick über die relevanten rechtlichen Aspekte.

Spitzenverbände der Deutschen Wirtschaft - #WirtschaftHilft:

Zur Unterstützung einer bedarfsgerechten Hilfe haben die Spitzenverbände BDA, BDI, DIHK und ZDH in enger Zusammenarbeit die Initiative #WirtschaftHilft ins Leben gerufen. Unter www.WirtschaftHilft.info erhalten Unternehmen und Verbände umfangreiche Informationen zum Thema.



Landesebene Mecklenburg-Vorpommern

 Wirtschaftsnetzwerk Region Rostock

In insgesamt vier Sprachen – Ukrainisch, Russisch, Englisch und Deutsch – finden arbeitssuchende Ukrainer auf dem vom Wirtschaftsnetzwerk Region Rostock initiierten Stellenportal Jobs in MV for Ukrainians konkrete Stellenangebote von Unternehmen aus Mecklenburg-Vorpommern. Darüber hinaus bietet das Portal wichtige Informationen rund um das Thema Arbeiten.

Unternehmen und Institutionen können auf dem Portal passende Stellenangebote eigenständig, kostenfrei und unbürokratisch einstellen. Auf qualifizierte Ansprechpartner und Hinweise im Zusammenhang mit der Einstellung ukrainischer Mitarbeiter verweist das Portal ebenfalls.

Agentur „mv4you“

Die Agentur „mv4you“ bringt in ihrem Jobportal dort registrierte Firmen und Bewerber zusammen.

Das Portal „mv4you-Ukraine“ ergänzt auf regionaler Ebene bereits existierende Arbeitsvermittlungsangebote wie jobs4ukraine.eu oder auch jobaidukraine.com. Dort können sich Arbeitgeber registrieren.