HWK-Präsident Hochschild und SHK-Landesinnungsmeister HankeDiversität der Energien gefordert
Präsident Axel Hochschild von der Handwerkskammer Ostmecklenburg-Vorpommern (HWK) übergab heute während eines Betriebsbesuches in Lubmin den Silbernen Meisterbrief an Marco Hanke, seit 25 Jahren erfolgreicher Handwerksmeister im Zentralheizungs- und Lüftungsbauerhandwerk. Der Präsident dankte SHK-Landesinnungsmeister Hanke für sein hohes ehrenamtliches Engagement für das Handwerk. Mehr denn je stehen dabei Herausforderungen wie der Fachkräftenotstand, Materialmangel bis zur Umsetzung der Klimaziele und der Energiewende auf der Agenda, so Axel Hochschild.
„Die politischen Ziele und Erwartungen an das Handwerk sind groß. Ab dem 1. Januar 2024 sollen Heizungen, die neu installiert werden – sei es im Neubau oder beim Austausch einer bestehenden Anlage – die Wärme mit einem Anteil von mindestens 65 % erneuerbarer Energien liefern. Das ist sehr ambitioniert“, so Landesinnungsmeister Hanke.
Die Politik dürfe nach den Worten von HWK-Präsident Hochschild und Handwerksmeister Hanke nicht auf einseitige Energiequellen und Technologien wie Wärmepumpen setzen. Um die von der Politik geforderten sechs Millionen Wärmepumpen bis zum Jahr 2030 einzubauen, brauche die Branche zahlreiche zusätzliche Monteure.
Präsident Axel Hochschild und Landesinnungsmeister Hanke forderten während des Gesprächs u.a. Diversität der Energien und Technologienoffenheit, die bis zur Nutzung von Biogas, Wasserstoff oder Pellets reicht.
Die SHK-Betriebe sind zugleich für die Kunden in der Energieberatung aktiv. So kann beispielsweise der Energieverbrauch durch Digitalisierung um bis zu 15 Prozent reduziert werden. Mit einer intelligenten Steuerung laufe die Heizung stets im optimalen Bereich, die digitale Heizung binde Wetterprognosen u.a. mit ein und erkenne automatisch, ob jemand zuhause ist. Zudem speichere sie die Gewohnheiten der Bewohner und stelle sich darauf ein, ohne dass dies extra programmiert werden müsste.